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[Microcebus gliroides] A.Grandidier, 1868 [Microcebus minor] Gray, 1842 [Microcebus palmarum] Lesson, 1840 [Microcebus madagascariensis] É. Geoffroy St. Hilaire, 1812 [Lemur pusillus] É. Geoffroy St. Hilaire, 1795 [Microcebus prehensilis] Kerr, 1792 [Microcebus minima] Boddaert, 1785 [Lemur murinus] J. F. Miller, 1777 |
Grauer Mausmaki
Gray Mouse Lemur oder Lesser Mouse Lemur
Microcèbe murin oder Petit Microcèbe
Dwergmuismaki |
Der Mausmaki erreicht ein Gewicht von 65 g, eine Größe von 11 - 13 cm und der buschig behaarte Schwanz erreicht eine Länge von 13 cm. Das Fell ist an der Oberseite graubraun und an der Unterseite heller gefärbt. Die Ohrmuscheln sind groß und rund. Da das Tier nachtaktiv ist, verfügt es über sehr große, runde Augen. Die Weibchen und Jungtiere leben gemeinsam in Gruppen mit bis zu 15 Tieren. Männchen leben allein oder mit nur wenigen Artgenossen zusammen. Tagsüber schläft der Maki zusammengerollt gemeinsam mit den Gruppenmitgliedern in einem mit Laub gepolsterten Nest in einer Baumhöhle oder frei im Geäst eines Baumes. Als Baumbewohner ist der Lemur ein sehr guter Kletterer und verfügt über ein gewaltiges Sprungvermögen. Während kühler Wetterperioden oder in der Trockenzeit von Juli bis September fällt er in einen energiesparenden Starrezustand mit abgesenkter Körpertemperatur, ähnlich dem Winterschlaf anderer Tierarten. Um diese Starre unbeschadet zu überstehen, muß er sich vorher ein gutes Fettpolster anfressen. Als Depot dienen ihm das erste Schwanzdrittel und die Hinterbeine.
Das Vorkommen beschränkt sich auf Madagaskar. Als Lebensraum bevorzugt der Mausmaki küstennahe Trocken- und Regenwälder sowie Schilf- oder Buschlandschaften.
Zweimal im Jahr bringt das Weibchen 2 - 3 Junge zur Welt, die schon behaart sind, aber in den ersten Lebenstagen noch die Augen geschlossen haben. Bei der Geburt wiegen sie etwa 5 g. Nach 2 Wochen können sie aber bereits klettern.
Nachts geht der Mausmaki allein auf die Suche nach Insekten, kleinen Reptilien und nestjungen Vögeln. Aber auch Blütennektar, Pflanzensaft und Früchte stehen auf seinem Speiseplan.
| Affensystematik |
Stand: 18.02.2007
© Katja Duske