Grasfrosch
European Frog
Grenouille rousse |
Der Grasfrosch erreicht eine Größe von 7 - 11 cm, wobei die Männchen etwas kleiner sind als die Weibchen. An der Oberseite ist der plumpe Körper braun mit unregelmäßigen dunklen Flecken und an der Unterseite weißlich marmoriert. An den Schläfen befindet sich ein braunschwarzer Fleck. An beiden Seiten des Rückens befinden sich zwei Drüsenleisten. Die Schallblasen liegen innerhalb des Körpers und sind paarig. Der Paarungsruf klingt wie ein Grunzen oder dumpfes Knurren und erfolgt oft im Chor mit mehreren anderen Tieren. Der Grasfrosch ist sowohl tag- als auch nachtaktiv. Den Winter verbringt er am Grund des Laichgewässers oder im Boden eingegraben. Außerhalb der Laichzeit findet man ihn oft weit entfernt vom Wasser.
Das Vorkommen erstreckt sich über ganz Europa, den Süden ausgenommen. Der Grasfrosch hat damit das nördlichste Verbreitungsgebiet aller europäischen Froschlurche. Im Osten ist er bis nach Asien verbreitet. Er bevorzugt feuchte Wälder und Wiesen vom Tiefland bis in Höhen von 3.000 m. Häufig kann man ihn aber auch in Gärten und Parks sehen.
Mit der Laichwanderung beginnt der Frosch bereits im Februar. Zum Laichen benutzt er stehende Gewässer aller Art. Nach etwa 2 - 4 Wochen schlüpfen aus den großen Laichballen die Kaulquappen. Nach ungefähr 3 Monaten vollzieht sich dann die Umwandlung zum Frosch.
Die Nahrung des Grasfrosches besteht aus Insekten, Spinnen, Würmern und Schnecken. Die Larven ernähren sich überwiegend von Algen.
| Froschlurchesystematik |
Stand: 16.08.2005
© Katja Duske