Die Hawaiigans erreicht eine Größe von 56 - 71 cm, eine Flügellänge von 34,5 - 40,5 cm, eine Beinlänge von 7,5 - 9 cm und eine Schnabellänge von 3,2 - 4,5 cm. Das Männchen erreicht ein mittleres Gewicht von 2,2 kg und das Weibchen 1,9 kg. Das Gefieder ist vom Schnabel bis hinter die Augen, an Oberkopf und Hinterhals schwarzbraun gefärbt. Die Kopf- und Halsseiten sind gelbbraun. Am Hals befinden sich längs verlaufende Kerben. Am Halsansatz verläuft ein schmaler, dunkler Ring. Oberseite, Brust und Flanken sind graubraun. Die Flanken- und Schulterfedern enden mit hellbräunlichen Säumen. Dadurch entsteht auf der Oberseite eine Querbänderung. Der Schwanz ist schwarz, Afterregion und Oberschwanzdecken weiß. Der Schnabel und die Füße sind schwarz. Die Zehen sind nur teilweise mit Schwimmhäuten verbunden. Die Augen sind dunkelbraun. Die Vögel verbringen die meiste Zeit im Familienverband.
Die Gänse sind auf Hawaii endemisch. Das Vorkommen beschränkt sich auf Hawaii auf die Hänge des Mauna Loa, Hualalai und Mauna Kea sowie auf Maui am Haleakala Krater. Sie leben dort an den vulkanischen Berghängen mit spärlichem Bewuchs in einer Höhe zwischen 1.525 und 2.440 m.
Im September sondern sich die Paare von der Gruppe ab und beginnen mit der Brut. Die Kopulation findet auf dem Land statt. Das Nest befindet sich in Pflanzenhorsten auf Lavafeldern. Wenn die Jungen flügge werden, verlieren die Eltern ihre Flugfähigkeit und versammeln sich in großen Mausertrupps.
Die Nahrungssuche erfolgt auf den spärlich bewachsenen Lavafeldern.
1952 stand die Hawaiigans kurz vor dem Aussterben. Durch die intensive Bejagung und die Verfolgung durch eingeführte Räuber wie Mungos, Katzen und Hunde, denen die Gelege und Jungen zum Opfer fielen, wurde der Bestand bis auf ca. 30 Gänse dezimiert. Nur durch Nachzuchten in Gefangenschaft und spätere Auswilderung konnte diese Art gerettet werden. Trotzdem ist sie weiterhin vollkommen gesetzlich geschützt.