Der Trompeterschwan erreicht eine Größe von 1,50 - 1,80 m. Das Gefieder ist weiß und Schnabel und Beine schwarz gefärbt. Seinen Namen verdankt der Schwan seinem tiefen, volltönenden Trompeterton, der durch eine besonders lange Luftröhrenschleife hervorgerufen wird. Nach der Brutzeit leben die Vögel gesellig.
Anfang des 20. Jahrhunderts stand der Trompeterschwan kurz vor der Ausrottung. Durch konsequenten Schutz wuchs der Bestand jedoch wieder an. Heute gibt es 2 große Brutkolonien im Süden Alaskas und in den nördlichen Rocky Mountains sowie in den östlich davon liegenden Ebenen. Die nördlichen Populationen sind Zugvögel, d. h. sie suchen im Winter wärmere Gebiete auf. Als Lebensraum benötigen die Vögel Seen, Weiher oder langsam fließende Flüsse. Im Winter findet man sie häufig an schnellfließenden und dadurch eisfreien Gewässern.
Trompeterschwäne leben in Dauerehe. Zur Brutzeit verteidigen die sonst geselligen Tiere ihr Revier gegen Artgenossen. Es wird ein Nesthaufen aus Pflanzenstengeln gebaut, der in seiner Basis oft einen Durchmesser von 3 m aufweist. Auf diesem Haufen wird eine Nestmulde mit Gras und Dunen gepolstert. Dort legt das Weibchen 4 - 6 Eier, die dann in ca. 35 Tagen ausgebrütet werden. Die Jungen werden nach 3 - 4 Monaten flügge. Pro Jahr findet nur eine Brut statt.
Die Nahrungssuche nach Wasserpflanzen erfolgt gründelnd. Man findet die Schwäne aber auch an Land weidend.