Clamator glandarius
Deutsch  Häherkuckuck
Englisch  Great Spotted Cuckoo
Französisch  Oxylophe geai
LINNÉ, 1758


Der Häherkuckuck erreicht eine Größe von ca. 40 cm. Das Gefieder ist an der Oberseite dunkel graubraun mit weißen Flecken und an der Unterseite rahmweiß gefärbt. Der Oberkopf ist hellgrau mit einem Schopf. Der lange, gestufte Schwanz ist dunkel graubraun mit einem weißen Saum. Die dunklen Flügel weisen weiße Querbinden auf. Der Kuckuck bewegt sich auf dem Boden meist hüpfend vorwärts und schlägt mit dem Schwanz.

Das Vorkommen erstreckt sich über Südwest- und Südeuropa bis Kleinasien und über Afrika. Der bevorzugte Lebensraum sind lichte Wälder, offene Landschaften mit einzelnen Büschen oder Bäumen.

Das Weibchen legt die Eier in Nester von Rabenvögeln, in Afrika auch in die von Glanzstaren. Während der Eiablage lenkt das Männchen die Wirtsvogeleltern ab. Die Häherkuckuckjungvögel werfen die Jungen der Wirtsvogelart jedoch nicht aus dem Nest.

Der Häherkuckuck ernährt sich überwiegend von behaarten Raupen, die er manchmal vor dem Verzehr von den Haaren befreit. Auch kleine Reptilien stehen auf dem Speiseplan.




Kuckucksvögelsystematik


Stand: 20.05.2003

© Katja Feldhoff