Der Vierflügelkuckuck erreicht eine Größe von 25 - 28 cm. Das Gefieder ist gelblichbraun mit dunklen Streifen. Der Daumenfittich besteht aus 5 - 6 Federn, bei anderen Vogelarten sind es nur 3 - 4 Federn. Durch die stark verlängerten Oberschwanzdecken wirkt der Schwanz, als wäre er doppelt. Die Kopffedern sind zu einer kleinen Haube aufrichtbar.
Das Vorkommen erstreckt sich über Mittel- und Südamerika, von Mexiko bis Argentinien. Der Lebensraum besteht sowohl aus feuchtem, als auch trockenem, buschbestandenem Gelände. Der Vogel ist sehr scheu und lebt deshalb versteckt. Er ist ein Bodenbewohner, schläft aber auf Bäumen.
Der Streifenkuckuck ist ein Brutschmarotzer und legt seine Eier in Nester von verschiedenen Töpfervogelarten. Bei der Balz spreizt er die Flügel und die großen Daumenfittiche ab. Dadurch scheint es, als hätte er 4 Flügel. Diese Tatsache hat ihm auch seinen Namen eingebracht.
Die Nahrung besteht aus Insekten und kleinen Wirbeltieren.