Spheniscus humboldti ?
Meyen, 1834

  Humboldtpinguin
  Humboldt Penguin
  Manchot de Humboldt
  Humboldtpinguïn


Die Humboldtpinguine haben eine Größe von ca. 55 cm und ein Gewicht von ca. 5,5 kg. Ihre Federn werden 2,1 cm lang. Das Gefieder der Tiere ist am Rücken und an den Flügeln schwarz und am Bauch überwiegend weiß. Der Kopf ist schwarz und an den Seiten und um die Augen herum etwas weiß abgesetzt. Die Vögel können beim Schwimmen eine Geschwindigkeit von 30 km/h erreichen und bis 3 Minuten lang tauchen.

Unbefiederte, rosa Hautpartien im Gesicht und das insgesamt dünnere Federkleid schützen die Pinguine vor Überhitzung an Land.

Die Nester werden in zum Teil selbstgegrabenen Höhlen aus jahrtausendealten Guanoablagerungen gebaut. Wo kein Guano mehr vorhanden ist, brüten die Tiere in Felsgrotten. Die Partner begrüßen sich mit einem energischen, gegenseitigen Reiben des Halses und des Schnabels. Das Brut- und Verbreitungsgebiet des Humboldtpinguins erstreckt sich vom Süden Chiles bis zu den Küsten Perus. Als wichtigster Brutplatz gilt die Insel "Pan de Azucár" vor der Küste Nordchiles. Die Brutdauer beträgt ca. 30 Tage. Nach dem Schlüpfen werden die Jungen von beiden Elternteilen durch Hervorwürgen von Futterbrocken gefüttert.

Fisch ist die Hauptnahrung der Tiere. Bevorzugt werden Sardellen. Außerdem ernähren sie sich von Krebsen und Tintenfischen.

Robben sind ihre Hauptfeinde.

Die Lebenserwartung liegt bei ca. 20 Jahren.



Pinguinsystematik


Stand: 22.04.2008

© Katja Duske