Die Pfeilnatter erreicht eine Länge von 1,6 - 2 m. Ihr Körper ist braunschwarz gefärbt. Die Schuppen sind meist in der Mitte mit einem hellen Längsstrich versehen. Bauch und Kehle sind hellorange bis dunkelrot gefärbt und weisen an den Seiten schwarze Flecken auf. Jungtiere verfügen meist über eine auffällige Fleckenzeichnung, die sich erst im Laufe von 3 - 4 Jahren verliert. In den Augen befindet sich eine runde Pupille. Die Schlange ist eine tagaktive Bodenschlange, die aber auch gut in Büschen klettern kann. Morgens und nachmittags nimmt sie gerne ein Sonnenbad, ist dabei aber immer fluchtbereit und gibt beim Fliehen ein auffälliges Geräusch von sich. Während der kalten Jahreszeit hält das Tier eine mehrmonatige Winterruhe.
Das Vorkommen erstreckt sich von der Türkei bis nach Israel. Als Lebensraum bevorzugt die Natter offene Steppen mit trockenem, sonnigem Hügelland, das mit Büschen und Geröll bedeckt ist. Außerdem kann man sie in Weinbergen, verwilderten Gärten und Ruinen beobachten.
Zur Fortpflanzung legt das Weibchen 5 - 15 Eier.
Auf dem Speiseplan der Schlange stehen kleine Säugetiere, Vögel, kleine Schlangen, Echsen, Frösche und Molche. Da sie sehr gut schwimmen kann, verfolgt sie die Amphibien sogar im Wasser. Die Beute wird durch Umschlingen und Erdrosseln getötet.
Bei Bedrohung kann die Pfeilnatter sehr angriffslustig werden und heftig zubeißen.