Die Gelbgrüne Zornnatter erreicht eine Länge von 1,3 - 1,5 m. Sie ist braun bis dunkelgrau gefärbt mit gelblichgrünen Flecken, die am Vorderkörper quer und am Hinterkörper längs verlaufen. Die Augen sind groß mit einer runden Pupille. Die Natter ist tagaktiv. Sie lebt überwiegend am Boden, kann aber auch gut klettern. Von Oktober bis März hält sie Winterruhe.
Das Vorkommen erstreckt sich über die Pyrenäen, Süd- und Mittelfrankreich, die Schweiz, Italien mit den vorgelagerten Inseln bis nach Istrien. Die Schlange liebt trockenes, steiniges Gelände mit Gestrüpp und Büschen als Versteckmöglichkeit.
Während der Paarung im April bis Mai hält das Männchen das Weibchen mit einem Nackenbiß fest. Das Weibchen legt im Juni bis Juli 6 - 15 längliche Eier unter Steinen, in Baumstümpfen oder verrottendem Pflanzenmaterial ab. Die Jungen schlüpfen nach 6 - 8 Wochen.
Auf dem Speiseplan stehen Eidechsen, Frösche, Vögel, Mäuse und andere Schlangen. Da sie auch Vipern frißt, ist sie vermutlich gegen deren Gift immun. Die jungen Zornnattern geben sich auch mit Insekten zufrieden.
Für den Menschen ist die Zornnatter ungefährlich. Wenn man sie allerdings ergreift, wird sie sehr aggressiv und beißlustig.