Die Gila-Krustenechse erreicht eine Länge von 45 - 55 cm. Ihr plumper Körper ist schwarz mit orange- oder fleischfarbenen Flecken, wobei die Hautoberfläche sehr höckerig ist. Die Beine sind kurz und die Krallen sind sehr scharf. Der Kopf ist groß mit winzigen Augen. Die Echse ist dämmerungs- und nachtaktiv. Den Tag verbringt sie in selbstgegrabenen oder vorhandenen Erdhöhlen. Während der Winterruhe zehrt sie von den Fettreserven im Schwanz. Sie könnte allerdings auch eine mehrjährige Hungerzeit überstehen.
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über das Gila-Becken in Arizona, woher auch der Name des Tieres stammt, sowie die Wüstengebiete von Südost-Utah bis nach Nordwestmexiko.
Das Weibchen legt 3 - 15 ovale, ledrige Eier in einem selbstgegrabenen Loch im feuchten Sand ab. Daraus entwickeln sich innerhalb von einem Monat die Jungtiere.
Auf dem Speiseplan stehen kleine und nestjunge Wirbeltiere, Vogel- und Reptilieneier und wirbellose Tiere. Die Beute wird mit dem Jacobsonschen Organ aufgespürt.
Krustenechsen sind die einzigen Echsen mit Giftdrüsen. Ihr Gift wirkt auf das zentrale Nervensystem und kann auch für den Menschen gefährlich werden.