Salamandra atra
Laurenti, 1768

Deutsch  Alpensalamander
Englisch  European Black Salamander or Alpine Salamander
Französisch  Salamandre noire


Salamandra atra Laurenti, 1768 Der Alpensalamander erreicht eine Länge von 10 - 16 cm. Seine glänzende, schwarze Haut ist mit vielen kleinen Warzen besetzt. Aus ihnen gibt er bei Gefahr ein giftiges Sekret ab. Entlang der Körperseiten befinden sich Querfurchen. Das Tier ist nachtaktiv und versteckt sich tagsüber unter totem Holz, in Spalten oder in Mauselöchern. Bei Regen kann es allerdings auch tagaktiv sein. Während der kalten Jahreszeit hält es Winterruhe.

Das Vorkommen erstreckt sich über die Alpen sowie Teile im Westen der Balkanhalbinsel. Als Lebensraum bevorzugt der Salamander Laub- und Mischwälder, Zwergstrauchheiden und moosbedeckte Felsregionen in 700 - 3.000 m Höhe.

Aus den etwa 60 Eiern des Weibchens entwickeln sich während einer Tragzeit von 2 - 3 Jahren im Mutterleib 2 Junge, die bei der Geburt eine Länge von 4 - 5 cm haben. Die Ernährung im Uterus der Mutter erfolgt zunächst durch die restlichen, nicht befruchteten Eier. Anschließend werden die Larven, die große Kiemen besitzen, über Produkte der Uteruswand versorgt.

Die Nahrung des Alpensalamanders besteht aus Insekten und deren Larven, Spinnen, Schnecken, Würmern und Tausendfüßern.

Schwanzlurchesystematik

Stand: 16.06.2005

© Katja Feldhoff