Feuersalamander
Fire Salamander oder Spotted Salamander
Salamandre tachetée |
Der Feuersalamander erreicht eine Länge von 15 - 20 cm, in Südeuropa auch bis zu 28 cm. Die Haut ist glänzend schwarz gefärbt und weist gelbe oder rötliche Punkte, Flecken oder Streifen auf. Diese auffällige Färbung ist eine Warntracht, da der Salamander ein giftiges Hautsekret absondert. Außerdem dient die Haut auch der Atmung. Der Feuersalamander nimmt über sie 40 % des Sauerstoffs auf. Das Tier ist ein Landbewohner und vorwiegend nachtaktiv, bei feuchter Witterung sieht man es allerdings auch tagsüber.
Das Vorkommen erstreckt sich von Mitteleuropa südlich bis West-, Süd- und Südwesteuropa. Bevorzugter Lebensraum sind feuchte Wälder oder Waldlandschaften der Mittelgebirge und Alpen bis in 800 m Höhe. Im Süden findet man den Salamander auch in höheren Regionen und auf Wiesen und Weiden.
Die Paarung erfolgt an Land. Allerdings werden die schon weit entwickelten Larven vom Weibchen in klaren Bächen abgesetzt. Die Entwicklung der Larven zum landlebenden Salamander dauert 4 - 5 Monate. Bei einigen spanischen Populationen verläuft die Larvalentwicklung bereits im Mutterleib. Im Jugendalter kann der Lurch verlorene Gliedmaßen wieder erneuern. Diese Fähigkeit geht allerdings mit zunehmendem Alter wieder verloren.
Auf dem Speiseplan des Feuersalamanders stehen vorwiegend Gliedertiere, Würmer und Schnecken.
| Schwanzlurchesystematik |
Stand: 11.12.2006
© Katja Duske