Dugong dugon ?
(P. L. S. Müller, 1776)

[Dugong malayana] (R. Owen, 1875)
[Dugong dugon tabernaculi] (E. Rüppell, 1834)
[Dugong tabernaculi] (E. Rüppell, 1834)
[Halicore tabernaculi] E. Rüppell, 1834
[Dugong dugon hemprichii] (C. G. Ehrenberg, 1833)
[Dugong lottum] (C. G. Ehrenberg, 1832)
[Halicore lottum] C. G. Ehrenberg, 1832
[Dugong hemprichii] (C. G. Ehrenberg, 1832)
[Halicore hemprichii] C. G. Ehrenberg, 1832
[Dugong syren] (J. Brookes, 1828)
[Halicore cetacea] (C. D. Illiger, 1815)
[Dugong cetacea] (C. D. Illiger, 1815)
[Rytina cetacea] C. D. Illiger, 1815
[Dugong indicus] B. G. É. M. Compte de Lacépède, 1799
[Halicore australis] (A. J. Retzius, 1794)
[Dugong australis] (A. J. Retzius, 1794)
[Manatus australis] A. J. Retzius, 1794
[Halicore dugong] (J. F. Gmelin, 1788)
[Dugong dugong] (J. F. Gmelin, 1788)
[Dugong indicus] (P. Boddaert, 1785)
[Dugong dugung] (J. C. Erxleben, 1777)
[Trichechus dugung] J. C. Erxleben, 1777
[Trichechus dugon dugon] (P. L. S. Müller, 1776)
[Trichechus dugon] P. L. S. Müller, 1776

  Dugong oder Seeschwein
  Dugong oder Sea Cow
  Dugong
  Doejong oder Indische zeekoe


Der Dugong erreicht eine Länge von 3,3 m und ein Gewicht zwischen 400 und 900 kg. Die Oberseite beim erwachsenen Tier ist schiefergrau bis bräunlich und am Bauch leicht heller. Auf der weitgehend glatten Haut befinden sich weiche kurze Haare. Die Vordergliedmaßen sind oval-paddelförmig und weisen keine Nägel auf. In der Fluke ist meist eine deutliche Mittelkerbe zu sehen. Die Schnauze des Dugongs endet in einer Rostralscheibe. Um diese herum wachsen kurze, dichte, sensorische Bürstenhaare. In jeder Ober- und Unterkieferhälfte befinden sich 2 bzw. 3 Schneidezähne. Der Unterkiefer weist zusätzlich 2 Eckzähne auf. Weiterhin sind 12 Backenzähne vorhanden, die bei alten Tieren auf 2 - 3 in jeder Kieferhälfte reduziert sind.

Als Lebensraum dienen dem Dugong die Küstenregionen von Südostafrika bis zum Roten Meer, der Persische Golf, die westindische Küste bis nach Sri Lanka und um die indonesischen Inseln herum bis zu den Ryukyu-Inseln Nordaustraliens und die zentralaustralische Küste. Er ist das einzige pflanzenfressende Säugetier, das ausschließlich im Meer lebt.

Vermutlich findet die Fortpflanzung das ganze Jahr über statt, wobei die Häufigkeit in der Zeit von Juni - September zunimmt. Die Männchen scheinen um das Paarungsrecht mit einem Weibchen zu kämpfen. Nach 13 - 14  Monaten Tragzeit bringt das Weibchen in der Regel 1 Junges mit einem Gewicht von 20 kg und einer Länge von 1 - 1,5 m zur Welt. Dieses wird fast 2 Jahre lang gestillt. Während dieser Zeit bekommt es von der Mutter die verschiedenen Nahrungs- und Überwinterungsgebiete gezeigt. Ein Weibchen bringt somit im Laufe seines Lebens rund 5 - 6 Junge zur Welt.

Die Nahrung besteht hauptsächlich aus verschiedenen Seegrasarten. Von denen frißt das Tier bevorzugt die kohlenhydratreichen Wurzelstöcke, die es aus dem Boden ausgräbt. Diese Tatsache hat ihm auch den Namen “Seeschwein“ eingebracht. Der Dugong frißt normalerweise in Tiefen von 1 - 5 m und weidet oft deutlich sichtbare Schneisen in die Bodenvegetation.

Die Lebenserwartung des Tieres liegt bei etwa 50 Jahren.

Seekuhsystematik

Stand: 29.04.2008

© Katja Duske