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[Trichechus manatus bakerorum] D. P. Domning, 2005 [Trichechus koellikeri] (W. Kükenthal, 1887) [Manatus koellikeri] W. Kükenthal, 1887 [Trichechus manatus latirostris] (R. Harlan, 1824) [Manatus latirostris] R. Harlan, 1824 [Trichechus fluviatilis] (I. F. W. M. von Olfers, 1818) [Manatus fluviatilis] I. F. W. M. von Olfers, 1818 [Trichechus minor] (F. M. Daudin, 1802) [Manatus minor] F. M. Daudin, 1802 [Trichechus oronocensis] (J. M. Bechstein, 1800) [Manatus oronocensis] J. M. Bechstein, 1800 [Trichechus guyannensis] (J. M. Bechstein, 1800) [Manatus guyannensis] J. M. Bechstein, 1800 [Trichechus amazonius] G. Shaw, 1800 [Trichechus antillarum] H. F. Link, 1795 [Trichechus americanus] H. F. Link, 1795 [Trichechus clusii] (T. Pennant, 1793) [Manatus clusii] T. Pennant, 1793 [Trichechus manatus manatus] C. von Linné, 1758 [Trichecus manatus] C. von Linné, 1758 |
Nagel-Manati oder Karibik-Manati
Antillean Manatee oder Caribbean Manatee oder American Manatee oder West Indian Manatee
Lamantin d’Amérique du nord oder Lamantin des Antilles oder Lamantin des Caraïbes
Amerikaanse-lamantijn oder Caribische-lamantijn oder Antillen-lamantijn oder Westindische lamantijn |
Der Nagel-Manati erreicht eine Länge von bis zu 3,9 m und ein Gewicht von bis zu 1.590 kg. Die faltige, runzelige Haut ist haarlos oder nur spärlich mit feinen weichen Haaren bedeckt. Sie ist gräulich braun gefärbt und oft mit grünlichen Algen überzogen. Jungtiere besitzen eine borkige, rauhe Haut, die mit zunehmendem Alter verschwindet. Die am Ende abgerundeten Vorderflossen sind lang und biegsam und weisen 3 - 4 Nägel auf. Sehr bewegliche Lippen mit borstigen Schnurrhaaren auf der Oberlippe befinden sich an einer rundlichen, dicken Schnauze. Die Nasenlöcher sitzen vorne an der Schnauzenspitze. In jedem Kiefer gibt es 5 - 7 Paare Backenzähne, die von hinten nach vorne wandern und abgestoßen werden, wenn sie abgenutzt sind. Die Tiere leben entweder allein, in Mutter-Kind-Gruppen oder mit bis zu 6 Individuen. Bei kaltem Wetter halten sich größere Gruppen in Warmwassergebieten auf.
Als Lebensraum dienen Brack- und Süßwassergebiete sowie die Küsten des südöstlichen Nordamerikas, der Karibik und des nordöstlichen Südamerikas bis zur Mitte Brasiliens. Der Nagel-Manati bevorzugt Flüsse und Flußmündungen und hält sich seltener in rein marinen Bereichen auf.
Die Fortpflanzung findet das ganze Jahr über statt. Nach einer Tragzeit von ungefähr 12 Monaten bringt das Weibchen ein Junges zur Welt. Es ist ca. 1,2 m lang, wiegt rund 30 kg und hat eine dunkelgraue bis schwarze Haut. Das Jungtier wird bis zu 2 Jahre von der Mutter betreut.
Auf dem Speiseplan stehen Wasserpflanzen, Algen, Teile von Mangroven und Seegras.
| Seekuhsystematik |
Stand: 05.05.2008
© Katja Duske