Semnornis frantzii
(Sclater, 1864)

Deutsch  Azteken-Bartvogel oder Azteken-Knackbärtling oder Zinkenschnabel
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Der Aztekenbartvogel ist an Kopf, Brust und Bauch grünlichgelb gefärbt. Das übrige Gefieder ist unauffällig olivgrün. Das Männchen besitzt ein Nackenband aus längeren, lackschwarzen Federn. Am Schnabelgrund stehen steife Borstenfedern.

Das Vorkommen beschränkt sich auf feuchte Regenwälder von Panama und Costa Rica bis in Höhen von 2.000 m.

Der Aztekenbartvogel brütet in einer Höhle, die er selbst mit seinem kräftigen Schnabel in das morsche Holz beißt und nicht meißelt, wie seine Verwandten es tun. Zur Brutzeit leben die Vögel paarweise. Ab März erfolgt die Brut. Das Weibchen legt 4 - 5 Eier, die 13 - 14 Tage lang bebrütet werden. Die Jungen sind anfangs nackt und blind und verfügen über Sitzschwielen an den Fersen. Nach etwa 4 Wochen werden sie flügge, kehren aber abends noch einige Wochen lang zum Nest zurück, um dort gemeinsam mit den Eltern zu schlafen.

Auf dem Speiseplan des Zinkenschnabels stehen Blüten und Früchte. Größere Früchte hält er mit dem Fuß fest und reißt Stücke heraus. Die Jungen bevorzugen anfangs noch Insekten als Nahrung.


Spechtvögelsystematik


Stand: 24.08.2005

© Katja Feldhoff