Der Friese gehört zu den ältesten Pferderassen Europas. Sein Ursprung liegt in Friesland in den Niederlanden. Einst wurde er als Streitroß gezüchtet, um Ritter mit ihren Rüstungen, die bis zu 300 kg wogen, in die Schlacht zu tragen. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts kam er allerdings aus der Mode und es ist nur den engagierten Züchtern zu verdanken, daß es die Rasse heute noch gibt.
Damals kamen die Pferde noch in allen Farbschattierungen vor. Um 1500 gab es vor allem braune und gescheckte Friesen. Bereits 200 Jahre später waren schon 60 % der Tiere tiefschwarz. Der heutige Zuchtstandard legt sehr großen Wert auf diese tiefschwarze, glänzende Farbe. Friesen, die nicht reinschwarz sind, werden von der Zucht ausgeschlossen. Selbst die Mähne und der Schwanz sind reinschwarz. Die Pferde erreichen eine Größe von 1,52 m. Der Hals ist gewölbt und der Rumpf stark und kompakt. Die Kruppe ist gerundet. Das besondere Merkmal der Friesen ist ihr schneller Trab mit hoher Aktion. Aus diesem Grund werden sie gerne als Reit- und Wagenpferd, aber auch als vielseitiges Arbeitspferd, eingesetzt.
| Hauspferd |
Stand: 30.11.2005
© Katja Feldhoff