Der Hannoveraner entstand als Rasse im 1735 vom damaligen Kurfürsten von Hannover und König von England, Georg II., gegründeten Landgestüt in Celle (Deutschland). Dieser wollte aus den schweren einheimischen Schlachtrossen leichtere Pferde züchten. Um diesem Ziel näher zu kommen, kreuzte er die schweren Stuten mit leichteren Hengsten aus östlichen, spanischen und neapolitanischen Gebieten. Auch Vollblüter wurden für die Veredelung eingesetzt.
Die Größe beträgt 1,55 - 1,73 m. Als Zuchtziel wird ein Körperbau mit einem ausgeprägten Widerrist, einer stark bemuskelten Hinterhand, einer schrägen Schulter und einem gut aufgesetzten Schweif angestrebt. Als Fellfarbe sind alle Grundfarben vertreten.
Hannoveraner finden heute Verwendung als Reit- und Turnierpferde.
| Hauspferd |
Stand: 30.11.2005
© Katja Feldhoff